Polizeimeldungen für Köln, 24.03.2025: Widerstand am frühen Morgen - Bundespolizei stellt Aggressive am Kölner Hauptbahnhof fest

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Köln aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Bundespolizeidirektion Sankt.

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Widerstand am frühen Morgen - Bundespolizei stellt Aggressive am Kölner Hauptbahnhof fest

Köln (ots) -

Am vergangenen Samstag (22. März) kam es kurz nacheinander zu gleich zwei Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte. Einen 36-jährigen Iraker und einen 38-jährigen Türken erwarten nun Strafanzeigen.

Um kurz vor 09:00 Uhr am Morgen wurden Beamte der Bundespolizei durch die Deutsche Bahn um Unterstützung gebeten, da eine männliche Person einen ICE nicht freiwillig verlassen wollteVor Ort trafen die Einsatzkräfte sogleich auf den 36-jährigen Iraker, welcher sich im Türbereich an der Einstiegshilfe festhielt und unmittelbar begann, sie anzuschreien. Auch im weiteren Verlauf beruhigte er sich nicht und beleidigte die Uniformierten.Auf die Androhung von unmittelbarem Zwang spuckte der Iraker in Richtung der Beamten. Schließlich führten die Einsatzkräfte den Aggressor aus dem Zug und belehrten ihn der Straftaten.Auch im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen beruhigte sich der Mann nicht und leistete aktiv Widerstand.Die Polizisten führten den Mann der Dienststelle zu und stellten seine Identität fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast einem Promille.Der Wohnungslose zog sich während des Widerstandes kleinere Verletzungen zu, eine ärztliche Behandlung verweigerte er jedoch.Nachdem sich der 36-Jährige schließlich beruhigt und die strafprozessualen Maßnahmen abgeschlossen waren, entließen die Beamten ihn mit einem Platzverweis für den Kölner Hauptbahnhof.Ihn erwarten Strafanzeigen wegen des Widerstandes, der Beleidigung sowie der Körperverletzung.

Gegen um halb eins kam es zu einer ähnlichen Situation: Nach einer Körperverletzung in einer Bäckerei im Kölner Hauptbahnhof trafen Bundespolizisten auf einen 38-jährigen Türken.Der Aufforderung, sich auszuweisen, kam dieser nicht nach und wurde zunehmend aggressiver. Schließlich schlug er einem Beamten willkürlich mit der rechten Faust in den Magen. Die Einsatzkräfte reagierten unverzüglich, brachten den Aggressor mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden und fesselten ihn.Als die Beamten ihn der Dienststelle zuführen wollten, ließ sich der 38-Jährige immer wieder fallen und trat nach ihnen. Ein Tritt traf einen 22-jährigen Polizisten am Hals, ein Weiterer am Unterarm.Ein ebenfalls 22-jähriger Beamter wurde durch einen Biss des am linken Daumen verletzt.

Auf der Dienststelle konnte schließlich die Identität des türkischen Staatsangehörigen festgestellt werden. Alkohol- sowie Drogentests verliefen positiv.

Ihn erwarten Strafanzeigen wegen des Widerstandes, des tätlichen Angriffs sowie der Körperverletzung.

Die Beamten blieben glücklicherweise dienstfähig.

Diese Meldung wurde am 24.03.2025, 09:00 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.

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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Köln

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Köln im Jahr 2022 insgesamt 5598 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 17% davon blieben versuchte Straftaten. In 58 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 21 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 68%. Von insgesamt 4690 Tatverdächtigen konnten 3947 Männer und 743 Frauen identifiziert werden. 44% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 211388
21 bis 25609
25 bis 30657
30 bis 40965
40 bis 50596
50 bis 60326
über 60149

Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 4671 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Köln, die Aufklärungsquote lag bei 70%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Köln

Im Kreis Köln wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2022 insgesamt 6789 Rauschgiftdelikte erfasst. In 2% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 84%. Unter den insgesamt 4716 Tatverdächtigen befanden sich 4208 Männer und 508 Frauen. 40% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21792
21 bis 25829
25 bis 30811
30 bis 401240
40 bis 50699
50 bis 60274
über 6071

2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Köln insgesamt 6771 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 89%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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