Polizei News für Wiesbaden, 21.03.2025: Straßenraub +++ An Autotüren gerüttelt - Vermeintlicher Dieb ertappt +++ Festnahme nach Fahrraddiebstahl +++ Feuerlöscher missbräuchlich in Schule benutzt +++ Verkehrskontrolle

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Wiesbaden aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Wiesbaden -.

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Straßenraub +++ An Autotüren gerüttelt - Vermeintlicher Dieb ertappt +++ Festnahme nach Fahrraddiebstahl +++ Feuerlöscher missbräuchlich in Schule benutzt +++ Verkehrskontrolle

Wiesbaden (ots) -

  1. Räuber sieht es auf zwei Jugendliche ab,Wiesbaden, Mauritiusplatz,20.03.2025, 20.30 Uhr

(pl)Auf dem Mauritiusplatz hatte es ein Räuber am Donnerstagabend auf das Bargeld von zwei 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen abgesehen. Nach Angaben der beiden Geschädigten seien sie gegen 20.30 Uhr in die Gasse neben einem Schnellrestaurant gegangen, um sich das Programm des Kinos anzuschauen. Dort sei dann ein etwa 30 Jahre alter Mann auf die Jugendlichen zugekommen und habe sie unter Androhung von körperlicher Gewalt aufgefordert, ihr Bargeld herauszurücken. Während einer der Geschädigten die Herausgabe verweigert habe, sei der andere der Aufforderung nachgekommen und der Räuber habe sich schließlich mit dem erbeuteten Bargeld entfernt. Der Täter wurde als ca. 30 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß, ungepflegt mit einem osteuropäischen Erscheinungsbild, einer Glatze sowie einem Dreitagebart beschrieben. Er habe eine schwarze Jacke sowie eine blaue Jeans getragen und gebrochenes Deutsch gesprochen. Darüber hinaus sei der Räuber in Begleitung von zwei etwa 30 Jahre alten Männern gewesen, welche bei dem Vorfall zugeschaut, aber nicht eingriffen haben sollen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeuginnen oder Zeugen des Vorfalls sowie Personen, welche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

  1. An Autotüren gerüttelt - Vermeintlicher Dieb ertappt, Wiesbaden-Biebrich, August-Wolff-Straße, 21.03.2025, 00.10 Uhr

(pl)In der Nacht zum Freitag wurde ein 37-jähriger Mann in der August-Wolff-Straße dabei ertappt, wie er an den Türen von mehreren geparkten Autos rüttelte. Eine Zeugin wurde um kurz nach Mitternacht auf die verdächtige Person aufmerksam und verständigte die Polizei. Diese konnte den vermeintlichen Dieb antreffen und festnehmen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

  1. Festnahme nach Fahrraddiebstahl,

    Wiesbaden, Viktoriastraße,20.03.2025, 11.00 Uhr

(pl)Nach dem Diebstahl eines Fahrrads am Donnerstagvormittag in der Viktoriastraße wurde der mutmaßliche Täter kurz darauf im Wiesbadener Hauptbahnhof festgenommen. Eine Zeugin hatte einen Mann gegen 11.00 Uhr in der Viktoriastraße beim Diebstahl eines Mountainbikes beobachtet und die Polizei verständigt. Die beschriebene Person konnte im Rahmen der eingeleiteten Fahndung im Hauptbahnhof angetroffen und festgenommen werden. Er führte diverse Zahlungskarten mit sich, die ihm allesamt nicht gehörten. Diese Gegenstände wurden sichergestellt. Das zuvor entwendete Fahrrad hatte er nicht dabei und konnte nicht mehr aufgefunden werden. Der 46-jährige Festgenommene wurde zwecks der erforderlichen Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Personen, die eventuell die Flucht des Fahrraddiebes beobachtet haben oder Hinweise zu dem gestohlenen schwarzen Mountainbike geben können, melden sich bitte bei der Polizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

  1. Versuchter Einbruch in Fahrradgeschäft, Wiesbaden, Obere Webergasse, 19.03.2025, 18.40 Uhr bis 20.03.2025, 08.50 Uhr

(pl)In der Straße "Obere Webergasse" versuchten unbekannte Täter in der Nacht zum Donnerstag in ein Fahrradgeschäft einzubrechen. Die Täter hebelten eine Tür des Geschäftes auf, gelangten hierdurch aber nur in einen Abstellraum, woraufhin sie unverrichteter Dinge die Flucht antraten. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

  1. Feuerlöscher missbräuchlich in Schule benutzt,Wiesbaden, Manteuffelstraße,20.03.2025, 11.20 Uhr,

(pl)Die missbräuchliche Nutzung eines Feuerlöschers in einer Schule in der Manteuffelstraße hat am Donnerstagvormittag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Unbekannte Täter entnahmen den Feuerlöscher aus einem Wandfach und betätigten diesen gegen 11.20 Uhr innerhalb des Schulgebäudes. Durch das freigesetzte Löschpulver kam es zur Auslösung der Brandmeldeanlage, was zu dem Einsatz der Feuerwehr führte. Das Haus des Jugendrechts hat wegen der missbräuchlichen Nutzung des Feuerlöschers die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

  1. Verkehrskontrolle in der Mainzer Straße,Wiesbaden, Mainzer Straße,20.03.2025, 23.45 Uhr bis 21.03.2025, 01.15 Uhr

(pl)In der Nacht zum Freitag hat die Wiesbadener Polizei gemeinsam mit der Wachpolizei und Mitarbeitenden der Stadtpolizei auf der Mainzer Straße eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Hierbei wurden zwischen 23.45 Uhr und 01.15 Uhr stadteinwärts 36 Fahrzeuge kontrolliert und eine Drogenfahrt sowie ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Darüber hinaus haben die Kontrollkräfte noch neun Ordnungswidrigkeiten, darunter ein nicht angeschnalltes Kind und drei weitere Gurtverstöße, geahndet. Im Anschluss wurden noch vier Spielotheken und insgesamt 14 Personen kontrolliert. Diese Kontrollen verliefen ohne besondere Vorkommnisse.

Diese Meldung wurde am 21.03.2025, 14:02 Uhr durch den Wiesbaden - übermittelt.

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Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Wiesbaden

Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen Dieben in Deutschland, wenn sie erwischt werden. Bei schwerem Diebstahl steigt die maximale Strafe auf zehn Jahre. Dazu zählen beispielsweise bandenmäßiger Diebstahl oder Wohnungseinbrüche. Auch das Mitführen einer Waffe kann dazu führen, dass die Strafe höher ausfällt. Wird mit der Waffe gedroht, handelt es sich nicht mehr um Diebstahl, sonder um Raub, dafür sind sogar Gefängnisstrafen bis zu 15 Jahren möglich.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das bedeutet einen Zuwachs der Diebstahl-Fälle zum Jahr 2021 um 20,0 Prozent.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Wiesbaden

Im Kreis Wiesbaden wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2022 insgesamt 842 Rauschgiftdelikte erfasst. In 1% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 99%. Unter den insgesamt 787 Tatverdächtigen befanden sich 696 Männer und 91 Frauen. 37% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21167
21 bis 25171
25 bis 30139
30 bis 40186
40 bis 5085
50 bis 6027
über 6012

2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Wiesbaden insgesamt 1095 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 96%.

Kriminalstatistik zu Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen im Kreis Wiesbaden

2022 wurden durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Kreis Wiesbaden 9 Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag hier bei 77,778%. In 33% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Unter den insgesamt 6 Tatverdächtigen befanden sich 6 Männer und 0 Frauen. 33% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 210
21 bis 251
25 bis 301
30 bis 403
40 bis 501
50 bis 600
über 600

Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 11 erfasste Fälle von Raubüberfällen im Kreis Wiesbaden bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 82%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr

Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend. So wurden 2022 insgesamt 2.406.465 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2021 dagegen 2.314.938 Fälle und 2020 2.245.245 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2022 289.672 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 2.788 Verunglückte getötet. Im Jahr 2021 wurden von 258.987 Unfällen mit Personenschaden 2.562 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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