
250321.1 Kiel: Polizei ermittelt nach Schüssen
Kiel (ots) -
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Altstadt zu mehreren Schüssen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort. Die Hintergründe sind zum jetzigen Zeitpunkt unklar.
Gegen 01:20 Uhr informierte eine Frau die Polizei, dass sie von Schussgeräuschen geweckt worden sei und im Anschluss eine beschädigte Scheibe ihres Hotelzimmers in der Flämische Straße bemerkt habe. Eingesetzte Beamte des 2. Reviers stellten entsprechende Einschusslöcher fest. Aufgrund der unklaren Lage zog die Polizei starke Kräfte zusammen.
Die Einsatzkräfte stellten auf der gegenüberliegenden Straßenseite mehrere Patronenhülsen fest, die vor einem Imbiss lagen. Hinweise auf den Schützen und die Hintergründe liegen aktuell noch nicht vor. Stand jetzt ist nicht davon auszugehen, dass die Schüsse gezielt auf andere Personen gerichtet wurden. Vor Ort wurden keine verletzten Personen festgestellt. Eine Abfrage in allen umliegenden Krankenhäusern ergab, dass dort in der Nacht keine Personen mit Schussverletzungen eingeliefert wurden.
Vor Ort störte ein 50 Jahre alter Mann die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte verbal. Nachdem er, ohne damit die Beamten zu bedrohen, ein Messer ergriff überwältigten diese ihn und nahmen ihn in Gewahrsam, wo er bis Freitagvormittag blieb. Hierbei leistete er Widerstand. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Da davon auszugehen ist, dass die Schussabgabe auf dem Gehweg vor dem Imbiss erfolgte, ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung des Imbisses zur Auffindung einer Schusswaffe an. Eine Waffe wurde nicht aufgefunden. Die Ermittlungen zu Hintergründen der Schussabgabe dauern an.
Zeuginnen und Zeugen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 1210 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Matthias Arends
Diese Meldung wurde am 21.03.2025, 12:50 Uhr durch die Polizeidirektion Kiel übermittelt.
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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Rendsburg-Eckernförde im Jahr 2022 insgesamt 338 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 12% davon blieben versuchte Straftaten. In 2 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 3 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 77%. Von insgesamt 331 Tatverdächtigen konnten 300 Männer und 31 Frauen identifiziert werden. 31% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 133 |
21 bis 25 | 33 |
25 bis 30 | 30 |
30 bis 40 | 72 |
40 bis 50 | 37 |
50 bis 60 | 14 |
über 60 | 12 |
Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 314 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Rendsburg-Eckernförde, die Aufklärungsquote lag bei 85%.
Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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