
Gemeinsame Zusammenarbeit: Bundespolizeidirektion Hannover und Polizeidirektion Göttingen unterzeichnen Rahmenkooperationsvereinbarung
Hannover I Göttingen (ots) -
Die Bundespolizeidirektion Hannover und die Polizeidirektion Göttingen intensivieren künftig ihre Zusammenarbeit: Am Donnerstag (20. März) haben Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, und Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, eine Rahmenkooperationsvereinbarung unterzeichnet, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit beider Behörden zu intensivieren und gemeinsame Einsatzmöglichkeiten zu optimieren.Zu den originären Aufgaben der Bundespolizei gehören neben Grenzschutz und Luftsicherheit auch die Aufgaben der Bahnpolizei. Sie ist damit für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie die Aufgabe der Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfolgung im Bereich der Bahnanlagen des Bundes zuständig. In der Praxis betrifft das den Großteil der Bahnstrecken und Bahnhöfe. Die Polizeidirektion Göttingen nimmt diese Aufgaben in ihrem Zuständigkeitsbereich gleichermaßen wahr, wodurch sich in der täglichen Polizeiarbeit regelmäßig Schnittstellen ergeben. Um die jeweiligen Kompetenzen des anderen zu nutzen und sich gegenseitig bei der originären Aufgabenwahrnehmung zu unterstützen, arbeiten beide Polizeibehörden bereits eng zusammen. Mit der Vereinbarung wird die bereits bestehende Zusammenarbeit weiter gefestigt.
Gemeinsame Ziele der Rahmenkooperationsvereinbarung:
Mit der Unterzeichnung der Rahmenkooperationsvereinbarung werden vielfältige Möglichkeiten eröffnet, um die Zusammenarbeit noch effizienter und enger gestalten zu können.Neben einem optimierten Informationsaustausch und der Entwicklung gemeinsamer Handlungskonzepte soll auch die Kooperation in den Bereichen Einsatzmanagement, Kriminalitätsbekämpfung, Prävention und Aus- und Fortbildung intensiviert werden.Darüber hinaus wollen beide Organisationen gemeinsame und ganzheitliche Strategien entwickeln und umsetzen, beispielsweise bei der Bekämpfung besonderer Kriminalitätsphänomene durch die anlassbezogene Einrichtung von Ermittlungsgruppen.Um die Zusammenarbeit der Kooperationspartner stetig zu verbessern und zu vertiefen, soll es künftig gemeinsame Übungen, Trainings und auch gegenseitige Hospitationen geben.
"Gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen ist eine enge Vernetzung zwischen Landes- und Bundespolizei essenziell. Die Rahmenkooperationsvereinbarung stellt die Zusammenarbeit, die an vielen Stellen bereits gelebte Praxis ist, auf ein vertragliches Fundament und verpflichtet unsere beiden Organisationen, auch weiterhin eng zusammenzuarbeiten und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei Hannover ist stets von kollegialem Zusammenhalt und gemeinsamen Erfolgen geprägt - das haben wir in der Vergangenheit schon häufig erlebt. Die Kooperation ist damit auch Ausdruck eines guten Miteinanders zweier Organisationen, die das gleiche Ziel haben: Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Daran werden wir auch in Zukunft intensiv arbeiten", betont Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn.
Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, bekräftigt: "Für uns ist die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden und -organisationen der Schlüssel zum Erfolg. Nur gemeinsam wird es uns weiterhin gelingen den Menschen ein sicheres Umfeld zu gewährleisten. Durch die heutige Unterzeichnung der Rahmenkooperationsvereinbarung setzen wir ein zusätzliches Zeichen, um fortgesetzt die Herausforderungen partnerschaftlich mit der Polizeidirektion Göttingen zu meistern und das Vertrauen in die Arbeit der beiden Polizeibehörden zu stärken."
Diese Meldung wurde am 20.03.2025, 15:14 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Hannover übermittelt.
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