Polizeiticker für Lübeck, 18.03.2025: OH - Bundesautobahn 1 - Hasselburger Mühle / Polizeibeamte bei Verkehrskontrolle auf Autobahnparkplatz verletzt

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Verkehrskontrolle für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Rüdiger Kottmann

OH - Bundesautobahn 1 - Hasselburger Mühle / Polizeibeamte bei Verkehrskontrolle auf Autobahnparkplatz verletzt

Lübeck (ots) -

Am Samstagabend (15.03.2025) kontrollierten Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei einen überbesetzten Pkw auf einem Autobahnrastplatz. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass sich in dem Wagen ein Kind befand, welches von einer Klinik vermisst gemeldet worden war. Während der Inobhutnahme griffen mehrere Fahrzeuginsassen die Einsatzkräfte an. Drei Beamte wurden verletzt. Das Kind wurde im Anschluss an die Maßnahmen den zuständigen Stellen übergeben. Die Kriminalpolizei hat nunmehr ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Am Samstagabend führte die Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen (GFGS) auf dem Parkplatz der Bundesautobahn 1 der Hasselburger Mühle Verkehrskontrollen durch. Schwerpunkt der GFGS ist die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Gegen 19:20 Uhr überprüfte die Fahndungsgruppe einen Ford Transit, weil sich in diesem zehn an Stelle von neun erlaubten Insassen befanden und damit die zulässige Personenanzahl überschritten war.

Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass sich ein 13-jähriges Mädchen aus einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Begleitung ihrer nicht sorgeberechtigten Eltern im Fahrzeug befand. Das Mädchen war zuvor durch die Betreuungseinrichtung als vermisst gemeldet worden. Aufgrund dieser Umstände war es notwendig, das Kind in Obhut zu nehmen und an das zuständige Jugendamt zu überstellen.

Während der Inobhutnahme griffen mehrere Familienangehörige, die sich im Fahrzeug befanden, die Einsatzkräfte an. Dabei wurden drei Polizeibeamte verletzt, zwei von ihnen so schwer, dass sie nicht mehr dienstfähig sind. Das Mädchen konnte aus der Situation begleitet und der zuständigen Inobhutnahmestelle übergeben werden.

Gegen einzelne Familienangehörige besteht der Anfangsverdacht des tätlichen Angriffes auf sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wird durch die Kriminalpolizei in Neustadt (in Holstein) wegen des Verdachts der Gefangenenbefreiung sowie versuchten gefährlichen Körperverletzung als auch Bedrohung und Beleidigung ermittelt.

Nachfragen zu dieser Medieninformation sind an die Pressestelle Polizeidirektion Lübeck zu richten.

Diese Meldung wurde am 18.03.2025, 13:28 Uhr durch die Polizeidirektion Lübeck übermittelt.

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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Ostholstein

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Ostholstein im Jahr 2022 insgesamt 342 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 29% davon blieben versuchte Straftaten. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 83%. Von insgesamt 292 Tatverdächtigen konnten 245 Männer und 47 Frauen identifiziert werden. 16% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2186
21 bis 2531
25 bis 3038
30 bis 4060
40 bis 5032
50 bis 6025
über 6020

Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 266 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Ostholstein, die Aufklärungsquote lag bei 83%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr

Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend. So wurden 2022 insgesamt 2.406.465 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2021 dagegen 2.314.938 Fälle und 2020 2.245.245 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2022 289.672 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 2.788 Verunglückte getötet. Im Jahr 2021 wurden von 258.987 Unfällen mit Personenschaden 2.562 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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