Polizeimeldungen für Düsseldorf, 18.03.2025: Niederkassel - Hand in Hand mit der Düsseldorfer Polizei - Frau ortet Kopfhörer und führt Beamte zu Tatverdächtigem - Verdacht des Diebstahls aus Kfz - Festnahme und Haft - Ermittlungen dauern an

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Aktuelle Polizeimeldung: Diebstahl Bild: Adobe Stock / Robert Kneschke

Niederkassel - Hand in Hand mit der Düsseldorfer Polizei - Frau ortet Kopfhörer und führt Beamte zu Tatverdächtigem - Verdacht des Diebstahls aus Kfz - Festnahme und Haft - Ermittlungen dauern an

Düsseldorf (ots) -

Tatzeit: Samstag, 15. März 2025, 14:40 Uhr

Am Samstagnachmittag gelang Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Mitte die Festnahme eines Mannes, der in Verdacht steht, Gegenstände aus einem Pkw in Niederkassel entwendet zu haben. Die Geschädigte des Diebstahls hatte ihre Kopfhörer geortet und die Polizisten so zu dem Tatverdächtigen geführt. In einer U-Bahn nahmen die Beamten den Mann fest, der die Kopfhörer der Frau in den Ohren hatte. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden sie weiteres Diebesgut aus dem Auto. Die Ermittlungen hinsichtlich weiterer Straftaten dauern an.

Eine Düsseldorferin wollte nur schnell ihre Einkäufe in die Wohnung bringen, als sie nichtsahnend zu ihrem Auto an der Niederkasseler Straße zurückkehren wollte. Ihr Pkw stand allerdings nicht mehr an seinem Platz, so dass sie die Polizei rief, die unmittelbar die Fahndung nach dem Fahrzeug einleitete. Dabei nahmen sie die Hinweise der Geschädigten entgegen, die ihre gestohlenen Kopfhörer und damit offenbar den Standort des Tatverdächtigen orten konnte. Nachdem sie zunächst am Grevenbroicher Weg und an der Oberlöricker Straße ermittelt hatten und sich gerade auf dem Rückweg befanden, entdeckten sie das Fahrzeug. Allerdings fehlten nach Rücksprache mit der Pkw-Besitzerin diverse Wertgegenstände aus dem Auto - unter anderem die Kopfhörer. Die Beamten nahmen die Verfolgung wieder auf, nachdem die Düsseldorferin ihre Kopfhörer erneut orten konnte. Die Beamten trafen den Tatverdächtigen schließlich mit den Kopfhörern im Ohr in einer U-Bahn an und nahmen ihn fest.

Sie begaben sich zu einem Flüchtlingsheim und durchsuchten das Zimmer des 36-jährigen Mannes mit algerischer Staatsangehörigkeit. Dort fanden sie ebenfalls Diebesgut, das aus dem Auto stammte. Ob der Mann, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, auch mit dem Auto gefahren ist und ob und wie er sich Zugang zu dem Fahrzeug verschafft hatte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Diese Meldung wurde am 18.03.2025, 12:57 Uhr durch die Polizei Düsseldorf übermittelt.

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Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Düsseldorf

Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen Dieben in Deutschland, wenn sie erwischt werden. Bei schwerem Diebstahl steigt die maximale Strafe auf zehn Jahre. Dazu zählen beispielsweise bandenmäßiger Diebstahl oder Wohnungseinbrüche. Auch das Mitführen einer Waffe kann dazu führen, dass die Strafe höher ausfällt. Wird mit der Waffe gedroht, handelt es sich nicht mehr um Diebstahl, sonder um Raub, dafür sind sogar Gefängnisstrafen bis zu 15 Jahren möglich.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das sind 20,0 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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