Lieferengpass bei TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Nach wie vor ist auch dieses Medikament von der Knappheit betroffen

Zuletzt wurde am 16.09.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Medikament TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG bezieht. Bereits am 22.04.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Schwierigkeiten gibt. Wie lange es vermutlich zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier auf news.de!

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Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die Lieferengpässe reagieren. (Foto) Suche
Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die Lieferengpässe reagieren. Bild: AdobeStock_Axel Bueckert

Lieferprobleme bei Medikamenten sind in Deutschland zwar kein neues Phänomen, doch gegenwärtig hat sich die Lage in der Versorgung weiter zugespitzt. Immer mehr Patienten sehen sich gezwungen, auf lebenswichtige Medikamente zu verzichten oder auf alternative Therapieformen umzusteigen. Auch TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG ist aktuell betroffen.

Details zum Lieferengpass beim Medikament TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG

Für das Medikament vom Pharmaunternehmen Viatris Healthcare GmbH erstreckt sich die Lieferengpassmeldung vorerst bis zum 15.03.2026. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für TARKA® 180 MG/2 MG wird jedoch vom Bundesinstitut Tarka 180 mg/ 2 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung - Einreichungsnummer: 2159721 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Produkte sollten erst nach fachkundiger Beratung erworben werden.

Lieferengpässe können immer wieder aus verschiedenen Gründen entstehen, etwa wegen Produktionsproblemen sowie regulatorischen Hürden, die sich auf die Freigabe und den Transport von Medikamenten auswirken können. Im vorliegenden Fall können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.

TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Die Details zum Arzneimittel

Bei TARKA® 180 MG/2 MG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seiner Wirkstoffe Trandolapril und Verapamilhydrochlorid von Bedeutung ist.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:

  • Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven Krise

Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:

  • Bei dem Arzneimittel handelt es sich um Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe langsam über mehrere Stunden hinweg abgegeben werden.
  • Das Präparat wird angewendet zur Behandlung des Bluthochdrucks bei Patienten, deren Blutdruck bereits mit der Kombination aus 180 mg Verapamil mit veränderter Wirkstofffreisetzung und 2 mg Trandolapril kontrolliert wird.
  • Das Arzneimittel gehört zur Gruppe der blutdrucksenkenden Arzneimittel (auch Antihypertensiva genannt).
  • Es enthält zwei verschiedene Arten von Wirkstoffen:
    • einen Calciumkanal-Blocker (Verapamil)
    • einen Angiotensin-Konversions-Enzym-(ACE)-Hemmer (Trandolapril)
MedikamentTARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG
HerstellerViatris Healthcare GmbH
PZN04167323
WirkstoffeTrandolapril und Verapamilhydrochlorid
Gültigkeitszeitraum09.04.2025 bis 15.03.2026
relevant im Krankenhausnein
AlternativpräparatTarka 180 mg/ 2 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung - Einreichungsnummer: 2159721
Begründung für den Lieferengpasskeine Angaben

(Stand der Meldung: 16.09.2025)

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Wann ist das Medikament wieder verfügbar?

Es ist unklar, ob im Fall TARKA 180 MG/ 2 MG TABLETTEN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die vorhandenen Engpässe reagieren. In bestimmten Fällen können sie beispielsweise von der vorgegebenen Packungsgröße abweichen oder Alternativen bereitstellen. Obwohl dies derzeit gut funktioniert, ist das jedoch langfristig keine Lösung. Immer wieder gibt es Vorschläge, um die Lieferengpässe bei Arzneimitteln zu reduzieren. Sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene gibt es inzwischen Gesetze und Strategiepapiere. Darin sind sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Strategien festgehalten worden.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 16.09.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++

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