Erste-Kiffer-Hilfe: Zu High?! Alle Tipps und Tricks bei zu hohem Cannabis-Gebrauch

Cannabis in Deutschland zu legalisieren, spielt immer wieder eine große Rolle in Politik und Presse. Aber was passiert, wenn der entspannende Rausch zum Alptraum wird? Wir verraten Ihnen, was Sie gegen die unangenehmen Nebenwirkungen tun können.

Erstellt von Maria Ganzenberg - Uhr

Eine Cannabis-Überdosis ist bei weitem nicht so dramatisch, wie eine Alkoholvergiftung. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Gar nicht Kiffen schützt übrigens auch! (Foto) Suche
Eine Cannabis-Überdosis ist bei weitem nicht so dramatisch, wie eine Alkoholvergiftung. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Gar nicht Kiffen schützt übrigens auch! Bild: dpa

Cannabis steht immer wieder im Zentrum der Medienaufmerksamkeit. Die Frage, die regelmäßig neu diskutiert wird: Soll Haschisch legalisiert werden? Zumindest für medizinische Zwecke könnte die toxische Substanz genutzt werden, schließlich könne sie gegen Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und schlimmere Erkrankungen helfen. Aber was muss man beachten, wenn die Droge die Überhand gewinnt und man doch einmal zu viel genommen hat? Das Internetportal "vice.de" klärt nun auf, was man beachten muss, sollte es doch einmal zur Überdosis kommen.

Die besten Drogenverstecke
Brustimplantate und Motorrad-Bildband
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  • Die Bananenkiste ist zwar ein Klassiker unter den Drogenverstecken aus Südamerika. Trotzdem sorgten die 140 Kilo Koks bei Aldi für Stimmung. Hätte ein Finder die Drogen vertickt, hätte er rund sechs Millionen Euro damit verdienen können.


    Lesen Sie hier, welche kreativen Verstecke sich Drogenschmuggler noch ausdenken:

  • Statt Silikon tut's auch Koks! Eine 20-jährige Frau aus Panama wurde im Dezember 2012 mit 1,3 Kilogramm Kokain als Brustimplantat auf dem Flughafen von Barcelona erwischt.

  • Weniger gefährlich, aber genauso rafiniert war das Versteck einer Südamerikanerin, das im Januar 2013 in München aufflog: Sie hatte rund 500 Gramm Kokain in ihre Haare eingeflochten.

  • Was der Frau ihre Brustprothese ist dem männlichen Schmuggler seine Kondomsammlung. Ganze 42 Präservative, gefüllt mit 1500 Gramm flüssigem Koks, trug ein Venezolaner am Leib, der 2011 auf dem Madrider Flughafen dem Zoll in die Fänge ging.

  • Fast zeitgleich nahmen die Beamten in Madrid eine US-Amerikanerin fest, die 2,7 Kilo Kokain in den Sohlen ihrer Badeschlappen verstaut hatte.

  • Dass Surfer gern mal kiffen, ist eine Sache. Italienische Drogenfahnder aber spürten ein Surfbrett voller Koks auf.

  • Afrikanische Kunst ist auch alles andere als unverdächtig. Der größte Crystal-Fund Deutschlands wurde im April 2013 in nigerianischen Holzskultpuren entdeckt. Sieben Kilo, außerdem drei Kilo Koks fielen den Ermittler am Flughafen Köln/Bonn in die Hände.

  • Kunst eignet sich generell gut zur Tarnung. 2002 entdeckte der Zoll massenweise Ecstasy-Pillen in Bilderrahmen, die von München und in den US-Bundesstaat Kentucky exportiert werden sollten.

  • Niedliches Kinderspielzeug sollte der Zoll auch immer gleich aufschneiden: Auf der A3 bei Wiesbaden wurde bei einem Schweizer Pärchen 2011 ein süßer weißer Teddy mit Weihnachtsmütze sichergestellt, vollgestopft mit Marihuana und Haschisch. Die Zöllner waren misstrauisch geworden, weil der Teddy stark nach Marihuana roch.

  • Bücher, vor allem die Bibel, waren schon immer das optimale Versteck für Geld, Waffen, Drogen etc. 500 Gramm Kokain entdeckten deutsche Drogenjäger in einem Motorradbildband.

  • Matschige Cremeteilchen, in denen sich zu viel Backpulver konzentriert hat? Mehr als fünf Kilo Kokain fand die spanische Guardia Civil am Flughafen von Barcelona im Gepäck eines Bolivianers.

  • Ein Behinderter wird doch nicht... Aber Drogenkuriere sind auch nicht blöd. Immer wieder findet der spanische Zoll kiloweise Kokain in Prothesen.


    Aber auch in Deutschland hat der Zoll zu tun. 2012 entdeckte er auf dem Leipziger Flughafen Kokain im Gestänge eines Rollators.

  • Wenn alles andere durchleuchtet wird, bleibt immer noch der eigene Körper. Aus Südamerika ist die Praxis berüchtigt, bei der Menschen von der Mafia gezwungen werden, Drogenpäckchen zu schlucken und sie im Magen oder Darm nach Europa einzuschleusen. Als Gegenleistung wird ihnen der Flug ins «gelobte Land» finanziert.

  • Aber die beste Tarnung ist und bleibt die Polizei. In Hamburg züchtet sie Cannabispflanzen zu Forschungszwecken - welche Sorte bildet unter welche Bedingungen wie viel THC? Das muss ja dann auch irgendjemand testen...

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    Wichtigste Regel bei einer Cannabis-Überdosis: Keine Panik!

    Wer zu viel Gras geraucht hat, kommt in einen Zustand, in dem er das Gefühl hat zu sterben. Das

    berauschte Gehirn spielt dem Konsumenten jedoch nur einen Streich. Der Genuss einer Tüte, so "vice.com", sei egal mit welcher Dosis nicht tödlich. Am besten man verinnerliche sich diesen Grundsatz schon vor dem Konsum, um ihn sich bei einer Überdosis immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

    Der Profi-Kiffer weiß: Niemals alleine Gras rauchen!

    Am besten sei es sowieso, niemals alleine zum verbotenen Tütchen zu greifen. Laut "vice.com" sollte immer ein erfahrener Kiffer anwesend sein, der im Notfall einen unverrauchten Kopf bewahrt und weiß, was zu tun ist: Entspannt bleiben und beruhigend auf den Betroffenen wirken. In ein paar Stunden hat er´s überstanden!

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