Fiese Intimrasur: Wenn «Feuchtgebiete» zur Schmerzzone werden

Überall sprießen Haare, wo sie eigentlich keiner braucht. Schon gar nicht da unten. Intimrasur macht dem Dickicht im Genitalbereich ein Ende. Doch falsch angewendet sorgt sie für schmerzhafte Folgen, wie im Skandalfilm Feuchtgebiete zu sehen ist. News.de zeigt, worauf Sie bei der Intimrasur achten müssen.

Von news.de-Redakteur Andreas Schloder - Uhr

Eigentlich müsste ganz Deutschland dem Werk von Charlotte Roche dankbar sein, denn spätestens nach Feuchtgebiete weiß jetzt die Republik, was eine Analfissur ist. Dieses und weitere Volksleiden im Anal- und Genitalbereich wurden bis dato tabuisiert. Doch damit räumt der Film, der am kommenden Donnerstag in die Kinos kommt, schonungslos auf.

Was ist eine Analfissur?

Hinter einer Analfissur versteckt sich ein Riss der empfindlichen Haut im Analkanal. Darin bildet sich ein längliches Geschwür. Die Folge: Der Gang zur Toilette wird zur Hölle, starke und brennende Schmerzen sind an der Tagesordnung. Zudem kann der Kot blutverschmiert sein.

Die Ursachen, die zu einer Analfissur führen können, sind unterschiedlich: Überwiegend führt Verstopfung zu dem Analriss. Die Gründe für den Stau im Darm sind üblicherweise mangelnde Bewegung, zu wenig Flüssigkeit oder einseitige falsche Ernährung ohne Ballaststoffe, die ihn träge machen.

Publikumsreaktionen
«Feuchtgebiete»
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  • «Wie bin ich hierhergekommen? :D scheisse man was ist denn das xD»


    (Kommentar zum Trailer auf youtube.com/KinoCheck)

  • «Wer sagt denn das man es BRAUCHT? Ich guck doch auch nicht Harry Potter um zaubern zu lernen.»


    (Kommentar zur Diskussion auf der Facebookseite von RTL Punkt 12)

  • «Hey ich habe grade einen Trailer gesehen von dem FILM Feuchtgebiete. Wird das wirklich verfilmt oder ist das vera****?»


    (Frage bei Gutefrage.net)

  • «Ob sich da wer nackig macht?»


    (Kommentar zum Sneak Peek auf Afterdarkfilmtalk.com)

  • «Is man plötzlich prüde ? Mir war so als wärs letzens auch kein problem gewesen nackte minderjährige bei einer modelshow zu zeigen.»


    (Kommentar auf Rezension bei Gamona.de)

  • «Ich will da rein! :D:D:D»


    (Kommentar im Forum von Koolsavas.de)

  • «auch das noch ;=)»


    (Kommentar auf der Facebookseite des Films)

  • «Hab schon Karten für die ganze Familie reserviert. Das wird ein Spaß.»


    (Kommentar auf Moviepilot.de)

  • «TÖTET ES, BEVOR ES EIER LEGT!»


    (Kommentar auf Moviepilot.de)

  • «Dieses Buch sollte weder gelesen noch verfilmt werden. Das Leben hat doch so viel mehr zu bieten als solch ekelhafte Perversitäten. Wir brauchen Gott!»


    (Kommentar zum Roman bei Bild.de – und Startsequenz des Films.)

  • «Nur meckernde Spießer hier.»


    (Kommentar zur Diskussion auf Nintendo-online.de)

  • «na pfui teufel.»


    (Kommentar auf Ich-habe-ein-pferd.com)

  • «Top wurde auch Zeit !!!!»


    (Kommentar auf Trailerseite.de)

  • «ich habe zu Hause Gartenstühle, die sind weniger verklemmt als Sie. »


    (Kommentar zur Forumsdiskussion von Augsburger-allgemeine.de)

  • «Bitte was?»


    (Kommentar zum Trailer im Forum von Worldofplayers.de)

  • «Und ich werfe voller Euphorie mit Glitzerkonfetti! Kotze und Ekel sind so SUPER!»


    (Kommentar auf der Facebookseite zum Film)

  • 1 von 16

    Risiko Intimrasur

    Doch die Zahl derer, die mit einer Analfissur zu kämpfen haben, steigt auch aus einem anderen Grund: Intimrasur. Da der Genital- und Analbereich besonders empfindlich reagiert, kann eine Haarentfernung die Haut im Schritt aus dem Gleichgewicht bringen - vor allem, wenn der Kahlschlag unsauber vonstatten geht. Infektionen haben dann leichtes Spiel.

    Die Intimrasur ist für die meisten Bundesbürger schon eine Selbstverständlichkeit. Wie eine Umfrage Mitte Juni des Jahres ergab, wollen zwei Drittel der Deutschen keine Haare mehr im Genitalbereich sehen - oder besser gesagt nicht als Busch im Naturzustand. Beliebteste Form ist dabei der Hollywood-Cut, in dem das Genital schonungslos blank geschoren, epiliert oder gewachst wird. Dahinter folgt der Brazilian Cut - ein schmaler Haar-Streifen in der Mitte des Schambeins.

    Mittlerweile reicht das den meisten Bundesbürgern nicht mehr. Sie befreien auch den Hintern vom lästigen Haarwuchs. Vor allem die Damenwelt findet es eklig, wenn Männer zwar vorne kahl sind, aber die Haare um den After herum sprießen.

    Twitter-Stimmen zum Skandalfilm des Jahres
    «Feuchtgebiete»
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  • @arschhaarzopf: Ich habe fast eine halbe Minute des 'Feuchtgebiete'-Trailers geschafft, bevor ich würgen musste. Ich denke, das reicht an Geistlosigkeit.

  • @gallenbitter: »Feuchtgebiete« wurde verfilmt? Alter Schwede! Ich bin froh die Bilder der Lektüre wieder aus meinem Kopf bekommen zu haben.

  • @ADallmus: Schade! Hätte mir für Verfilmung von #Feuchtgebiete Christine #Neubauer in Hauptrolle gewünscht. Große Chance verpasst. Geh jetzt nicht rein

  • @Einstueckkaese: "Feuchtgebiete" war schon als Buch stilistischer Schrott. Wer sich das in der 90 Minuten-Fassung anschaut, dem ist gar nicht mehr zu helfen.

  • @ursgredig: Wie überbrücken Schweizer Medienleute derzeit die journalistische Trockenzeit? Sie berichten über cineastische Feuchtgebiete

  • @Mulchmeister: Bitte was? Das ZDF hat „Feuchtgebiete" koproduziert? Jetzt wird der Film thematisch doch noch interessant...

  • @miezekathze: Der Film zu #Feuchtgebiete ist wie Oralsex: Hat man den Würgereflex erst mal im Griff, macht er unglaublich Spaß.

  • @filmosophie: Facebook, Google und YouTube zensieren den #Feuchtgebiete Trailer. Ist das ne Marketingmasche oder realer Schwachsinn?

  • @FrielingVerlag: Wer die #Feuchtgebiete in echt erleben will, kommt einfach nach #Berlin! Es ist so schwül und feucht hier ;-)

  • @JeanBateman: Das Einzige, was mir an #Feuchtgebiete gefallen hat, war der Nagellack der Protagonistin.

  • 1 von 10

    Darauf kommt es bei der Intimhygiene an

    Doch das kann Folgen haben, weil die Stelle für die Intimrasur relativ schwer erreichbar ist. Bei der Intimhygiene sollten sie daher folgende Tipps beachten:

    Wer einen Nassrasierer benützt, sollte nach jeder Rasur die Messerblätter ersetzen. Das hat zwei Vorteile: Einerseits haben Sie immer ein scharfes Gerät in der Hand, was die Rasur erleichtert. Nichts ist schlimmer als ein stumpfer Rasierer, denn dadurch erhöht sich das Unfallrisiko und die Haut wird unnötig gereizt. Zudem sammeln sich auf den Messerblättern nach der Rasur Bakterien an.

    Von Trockenrasuren raten Hautärzte ab, weil die Haut unnötig gereizt wird. Am besten einfach unter der Dusche rasieren und dabei eine milde Lotion in die Haare einreiben, die sie weicher macht. Die Haare sollten zudem immer in Wuchsrichtung geschoren werden. Nach der Rasur beruhigt eine milde Creme oder ein Öl die brennende Haut. Für den Hintern gilt: Ein Spiegel erhöht die Sicherheit, sich nicht zu schneiden.

    Davon bitte Hände weglassen

    Auch wenn Enthaarungscreme an Beinen und unter den Achseln gute Arbeit leisten – für den Intimbereich sind sie tabu. Zu empfindlich können die Schleimhäute darauf reagieren und Allergien auslösen.

    Wer mit Wachs den Genitalhärchen näher rücken will, sollte das dem Profi überlassen. Denn das Selbstexperiment kann schmerzlich enden.

    Egal für welche Methode Sie sich entscheiden: Seien Sie immer vorsichtig, damit Sie Ihre eigenen Feuchtgebiete-Erfahrungen nicht durchmachen müssen!

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    jag/news.de

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