Automobilindustrie: Continental legt Bilanz für 2024 vor

Bis Jahresende will sich Continental von der schwächelnden Autozuliefersparte trennen. Am Dienstag zieht das Unternehmen noch einmal Bilanz für den Gesamtkonzern.

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Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental legt am Dienstag seine Bilanz für 2024 vor. Vorstandschef Nikolai Setzer und Finanzvorstand Olaf Schick präsentieren das Zahlenwerk am Vormittag (9.00 Uhr) bei einer virtuellen Jahrespressekonferenz und geben einen Ausblick auf 2025. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte dabei vor allem die angeschlagene Autozuliefersparte stehen.

Continental hatte im Dezember angekündigt, die seit Jahren schwächelnde Autozuliefersparte abzuspalten und als eigenes Unternehmen an die Börse zu bringen. Die Hauptversammlung muss dem noch zustimmen, der Börsengang der Sparte unter neuem Namen soll dann bis Ende des Jahres erfolgen. Im Konzern verbleiben sollen vor allem das profitable Reifengeschäft und der Großteil der Kunststofftechniksparte Contitech.

Das Autozuliefergeschäft gilt seit Langem als Sorgenkind des Konzerns und schrieb in den vergangenen Jahren immer wieder rote Zahlen. In dem nach Umsatz größten Konzernteil hat Conti den Sparkurs zuletzt noch einmal verschärft. Mehr als 10.000 Stellen fallen weg, jeweils rund zur Hälfte in der Verwaltung und in Forschung und Entwicklung.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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