Wie kommt Europas größter Autobauer aus der Krise? Das Management plant tiefe Einschnitte und stößt auf Widerstand. Doch noch gibt es Gespräche.
Begleitet von flächendeckenden Warnstreiks hat im Tarifkonflikt beim Autohersteller Volkswagen die vierte Verhandlungsrunde begonnen. Vertreter der Arbeitgeberseite und der IG Metall trafen sich dazu in Wolfsburg. VW verlangt wegen Absatzschwierigkeiten von den Beschäftigten eine Lohnkürzung von zehn Prozent. Auch Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen stehen im Raum.
Zehntausende Beschäftigte protestierten mit dem Warnstreik an neun Standorten gegen die Kürzungspläne. Die Gewerkschaft will die Einschnitte verhindern und verlangt den Erhalt aller Standorte und eine Beschäftigungsgarantie für die rund 130.000 Mitarbeiter. Lohnkürzungen lehnt die Arbeitnehmerseite ab.
VW-Verhandlungsführer Arne Meiswinkel bekräftigte: "Wir brauchen weiterhin Kostenentlastungen, die kurzfristig umsetzbar und nachhaltig sind." Die IG Metall droht mit einem "Streikhammer" im neuen Jahr, sollte es keine Annäherung geben. Einen Abschluss vor Weihnachten hält sie für möglich, jedoch nicht in der heutigen Verhandlungsrunde.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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