Gesundheit

Maul- und Klauenseuche: Ministerin: Bislang keine weiteren MKS-Fälle bekannt

Aktuelle Nachrichten rund um das Thema Tiere lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / satori

  • Artikel teilen:

Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) bei Büffeln in Brandenburg müssen wegen Schutzmaßnahmen weitere Tiere getötet werden. Heute sollen auf einem Betrieb in Schöneiche (Landkreis Oder-Spree) 55 Ziegen und Schafe sowie drei Rinder vorsorglich gekeult werden, wie eine Sprecherin des Landkreises sagte. 

Hintergrund sei, dass der Hof Heu vom betroffenen Büffel-Betrieb in Hönow bezogen hatte. Dort - ganz in der Nähe von Berlin - war das MKS-Virus in Proben von Wasserbüffeln nachgewiesen worden. Bei dem Hof handele es sich um einen Kontaktbestand, sagte Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt (SPD) im RBB-Inforadio.

Weitere aktuelle News im Ressort "Gesundheit":

"Dementsprechend musste dort auch die Tötungsanordnung kommen, weil eben die Ausbreitung deutlich eingedämmt werden muss. Wir wissen nicht, ob das Heu tatsächlich auch das MKS-Virus in sich hatte." Es seien normale seuchenschutzrechtliche Maßnahmen.

Bislang seien keine weiteren bestätigten Fälle bekannt. "Stand heute Morgen ist, dass die gegenwärtig ausgewerteten Proben keinen weiteren positiven Befund hatten", sagte Mittelstädt weiter.

Ministerin hofft auf Entscheidung im Laufe des Tages

Momentan liefen die Auswertungen der Proben noch. Zur Eindämmung der Tierseuche hatte die Ministerin von Samstag bis Montagnacht - genau für 72 Stunden - ein Verbot angeordnet, Klauentiere zu transportieren.

Erst wenn die gesamte Datenlage vorliege, sollten die weiteren Maßnahmen besprochen werden, so die SPD-Politikerin. "Ich hoffe, dass wir im Laufe des Tages eine Entscheidung treffen."

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, YouTube und WhatsApp? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.