Meghan Markle: Besiegelt dieser Fehltritt das Ende der Freundschaft mit Herzogin Meghan?

Dieser Werbe-Clou ging gehörig nach hinten los: Ausgerechnet eine ihrer besten Freundinnen blamierte Meghan Markle und ihre "As Ever"-Luxuspralinen zum Muttertag komplett. Besiegelt der Flop das Ende der Promi-Freundschaft?

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Meghan Markle dürfte wenig erfreut sein über die "Unterstützung" ihrer Freundin Serena Williams: Die Werbe-Aktion für "As Ever" ging ordentlich in die Hose. (Foto) Suche
Meghan Markle dürfte wenig erfreut sein über die "Unterstützung" ihrer Freundin Serena Williams: Die Werbe-Aktion für "As Ever" ging ordentlich in die Hose. Bild: picture alliance/dpa/PA Media | Aaron Chown
  • Meghan Markle blamiert von bester Freundin Serena Williams
  • Tennis-Star rückt Herzogin Meghans "As Ever"-Produkte in ein schlechtes Licht
  • Besiegelt dieser Werbe-Flop das Ende von Meghans Freundschaft mit Serena Williams?

Wer wie Meghan Markle ein eigenes Unternehmen hat und seine Produkte unters Volk bringen will, der lernt schnell die wichtigste Lektion: Ohne clevere Werbetricks und eine ausgefeilte Marketing-Strategie bleibt selbst das beste Produkt wie Blei in den Regalen liegen. Herzogin Meghan setzt als Chefin des Lifestyle-Labels "As Ever" deshalb auf ihren prominenten Freundeskreis, der ihre Produktpalette in den sozialen Netzwerken möglichst verkaufsfördernd in Szene setzen soll.

Allerdings erlebte Meghan Markle dabei einen fulminanten Rückschlag, den sie ausgerechnet einer ihrer besten Freundinnen zu "verdanken" hat: Wie unter anderem in der britischen "Daily Mail" zu lesen ist, hatte Herzogin Meghan Tennis-Legende Serena Williams eingespannt, um ihre sündhaft teuren Pralinen zum Muttertag anzupreisen. Doch was Serena Williams am Wochenende auf Instagram präsentierte, sorgte für Kopfschütteln statt Kaufimpulse. Die 44-Jährige hatte ein PR-Paket von Herzogin Meghans Lifestyle-Marke "As Ever" erhalten und teilte ihre Eindrücke mit ihren 18 Millionen Followern.

Zerquetsche Luxuspralinen werden für Meghan Markle zum Marketing-Desaster

Das Problem: Die Pralinen aus der Muttertags-Kollektion zeigten sich zerdrückt und verrutscht in der Schachtel – von Williams selbst als "verpfuscht" bezeichnet. Noch verwirrender wurde es, als die Sportlerin erklärte, sie möge eigentlich gar keine Schokolade. Dennoch habe sie die Süßigkeiten regelrecht verschlungen. Der Kontrast zu früheren Produktvorstellungen durch Prominente wie Kris Jenner oder Chrissy Teigen, die Meghans Marmelade 2024 mit aufwendig inszenierten Fotos bewarben, könnte kaum größer sein. Fans reagierten irritiert und bezeichneten den Auftritt als "desaströs".

Serena Williams blamiert Freundin Meghan mit peinlichem Werbe-Video bis auf die Knochen

In dem Video führte Williams durch den Inhalt des "As Ever"-Pakets – allerdings auf eine Weise, die wenig durchdacht und unauthentisch wirkte. Die zerquetschten Süßigkeiten präsentierte sie mit den Worten, die Schokolade sei "wunderschön" und "köstlich" gewesen. Direkt danach folgte jedoch das Eingeständnis, sie möge eigentlich keine Schokolade, habe diese aber trotzdem aufgegessen.

Bei den beiden Duftkerzen aus der Kollektion offenbarten sich weitere Schwierigkeiten. Den Inhaltsstoff Neroli der ersten Kerze konnte die Tennisspielerin nach eigener Aussage nicht aussprechen – ebenso wenig wie Santal bei der zweiten Kerze. Immerhin lobte sie Meghans Handschrift auf der beigelegten Notiz: "Ihre Schönschrift war schon immer fantastisch, seit den gefühlt 100 Jahren, die ich sie kenne." Nutzer in den sozialen Medien zeigten sich verwundert über den nachlässigen Auftritt. Ein Kommentar brachte es auf den Punkt: "Eine wunderschöne Schachtel – und innen ein komplettes Chaos."

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Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen deutlich aus. Viele Nutzer stellten die Frage, warum jemand das Produkt einer Freundin derart unvorteilhaft präsentieren würde. "Es lässt einen wirklich grübeln – weshalb sollte man die Ware einer Freundin schlecht aussehen lassen, während man sie bewirbt?", schrieb ein Kommentator.

Andere griffen zu Wortspielen und meinten, Serena sei "gemarkelt" worden. Die widersprüchliche Aussage über die Schokolade – sie möge keine, habe sie aber verschlungen – sorgte ebenfalls für Spott. Ein Nutzer fasste die Verwirrung zusammen: "Ich mag keine Schokolade... Sie war köstlich... Ähhhh." Nicht alle sahen böse Absicht hinter dem Auftritt. Verteidiger argumentierten, Williams habe durchaus Positives gesagt – etwa über Meghans Handschrift und den Geschmack der Pralinen. Der missglückte Eindruck sei vermutlich nicht beabsichtigt gewesen, sondern schlicht unglücklich ausgefallen.

Besiegelt diese Blamage das Ende von Meghan Markles und Serena Williams' Freundschaft?

Die Verbindung zwischen Meghan und Serena reicht über ein Jahrzehnt zurück. Nach einer kurzen Begegnung 2010 trafen sich die beiden 2014 erneut – und verstanden sich auf Anhieb. Auf ihrem damaligen Blog "The Tig" schrieb die heutige Herzogin, sie hätten "sofort einen Draht zueinander gefunden".

Die Freundschaft vertiefte sich über häufige Telefonate und Textnachrichten, wie Mark Hodgkinson in seiner Biografie "Serena: A Graphic Biography of the Greatest Tennis Champion" beschreibt. Williams gehörte zu den Gästen bei Meghans Hochzeit mit Prinz Harry 2018 sowie bei der glamourösen Babyparty in New York 2019.

Als Meghan nach ihrer Beziehung mit Harry ins Rampenlicht geriet, stand ihr die Tennisspielerin beratend zur Seite – insbesondere im Umgang mit Paparazzi und Medien. Nach dem aufsehenerregenden Oprah-Interview 2021 bezeichnete Williams ihre Freundin als "die stärkste Person, die ich kenne" und lobte deren "Klasse und Haltung".

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Bei der Vermarktung ihrer neuesten Kollektion schlägt Meghan offenbar einen anderen Weg ein. Während die erste "As Ever"-Marmelade noch an zahlreiche A-Prominente wie Kris Jenner, Chrissy Teigen und Zoe Saldana ging, erreicht die Muttertags-Edition einen deutlich kleineren Kreis. Zu den Empfängerinnen zählen nun vor allem enge Vertraute wie Meghans beste Freundin Kelly McKee Zajfen mit 43.000 Followern oder ihre Pilates-Trainerin Heather Dorak mit 12.000 Abonnenten. Hinzu kommen einige mittelgroße amerikanische Influencerinnen mit Reichweiten zwischen 350.000 und 460.000 Followern.

Im Mittelpunkt der Kollektion stehen zwei Duftkerzen, die Meghans Kindern gewidmet sind. Die "Signature Candle No.506" trägt das Geburtsdatum von Prinz Archie, während "No.604" an Prinzessin Lilibets Geburtstag am 4. Juni erinnert. Ergänzt wird das Sortiment durch Gourmet-Pralinen der Marke Compartes aus Los Angeles.

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